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Jira Alternativen | Jira Atlassian Cloud | Jira Open Source Mehrere Wege führen nach Rom: Jira Alternativen die du kennen solltest!

4 Minuten 18.02.2021

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Was ist Jira und wofür wird es angewendet?

Jira ist eine Software des australischen Unternehmens „Atlassian“. Die Bezeichnung ist an das japanische Wort „Gojira“ angelehnt und bedeutet übersetzt so etwas wie „Monster“. Der Begriff beschreibt das Software Tool sehr gut, da es etliche Facetten und Funktionen bietet, mit der Unternehmensprojekte transparenter und übersichtlicher gelingen. Als Softwarefirma wurde „Atlassian“ 2002 von Scott Farquhar und Mike Cannon-Brookes gegründet. Die Entwicklung umfasst vor allen Dingen Software Produkte, bei denen Jira eines der bekanntesten Software Tools ist. Als Webanwendung dient das Tool für die Fehler- und Problembehandlung und das operative Projektmanagement. Im Grunde kann die Jira Software in diesen Bereichen so ziemlich alles optimieren. Daher ist das Monster Software Tool für viele Unternehmensbereiche interessant. Jira lässt sich vor allen Dingen in der Softwareentwicklung und in nichttechnischen Bereichen verwenden. Das betrifft das Aufgaben- und Anforderungsmanagement und die Planung und Verfolgung von Software und Produkten. Machbar ist auch ein Echtzeit Reporting bestimmter Prozesse, um ein Project besser überschauen zu können. Jira erlaubt als Tool eine optimale Anpassung aller administrativen Tasks für die Team und Projektbedürfnisse, verfügt über Dashboards, Clouds und viele hilfreiche Features. Dabei lassen sich sogenannte Issues bei einem Project anlegen, mit denen Workflows, Felder, Bildschirme, Ausgabetypen oder Attribute sortiert werden.

Welches sind die Jira Hauptmodule?

Das Tool ist in drei Module unterteilt. Jedes richtet sich auf ein bestimmtes Ziel und kann für separate Task Gruppen abonniert und verwendet werden.

Jira Core

Für einfache Projects dient Jira Core, um Teams zu organisieren und die Abläufe aufeinander abzustimmen. Möglich ist so eine wesentlich transparentere Verteilung der Tasks. Durch enthaltene Kommentarfunktionen ist der Versand von Emails oder ein Meeting unnötig.

Jira Software

Etwas komplexer ist Jira Software. Sie eignet sich hervorragend für das agile Projektmanagement. Hier geht es um flexible Prozesse, bei denen zügig auf Veränderungen reagiert werden muss. Mit der Hilfe von Jira können beispielsweise Kanban Board oder Scrum Board, Dashboards, Service-Portale und Sprints erstellt werden.

Jira Service Desk

Die dritte Form ist Jira Service Desk als aufwendiges Service Management Tool, das in der Lage ist, über ein Ticketsystem Meldungen und Anfragen abzubilden, die intern im Unternehmen versandt werden oder sich auch extern an Kunden richten. Möglich ist dabei die direkte Vermittlung der Nachrichten an einzelne Mitarbeiter.

Mit der Jira Software gelingt eine optimierte Verwaltung aller Detailaufgaben, Projects und User Stories, wobei die Anforderungen in Tickets übersetzt werden, die Mitarbeiter dann zugewiesen bekommen, um sie abzuarbeiten. Die Transparenz, die damit in Unternehmen gelingt, gestattet eine gemeinsame und schnellere Auswertung möglicher Fortschritte oder Fehler. Gerade für komplexe Tasks ist das Tool eine große Hilfe. Das spiegelt sich allerdings auch im Preis für die Nutzung wider. Nun hat Atlassian angekündigt, die Serverproduktreihe für die meisten Produkte einzustellen. Das betrifft auch die Jira Software. Die ersten Änderungen treten im Februar 2021 in Kraft. Eine vollständige Einstellung ist für das Jahr 2024 vorgesehen. Hierbei geht es vor allen Dingen um eine Umstellung in der Jira Atlassian Cloud. Daher ist es für Unternehmen eine Überlegung wert, sich nach einer guten Jira Alternative umzusehen und herauszufinden, ob sich der Aufwand in Hinblick auf die Umstellung und Kosten lohnt.

Wann ergibt es Sinn die Jira Software zu wechseln?

Jira Software wird von bekannten Unternehmen wie „Microsoft“, „Nokia“ oder „IBM“ ebenso genutzt wie von kleineren Unternehmen und Softwareentwicklern oder von Online-Plattformen wie „Ebay“ oder „Spotify“. Laut Angaben des Herstellers hat „Atlassian“ über 180.000 Kunden und bietet mit der Jira Software leistungsstarke Anwendungen für die gemeinsame Planung und Veröffentlichung von Projects. Es gibt zahlreiche Add-ons für eine Erweiterung der Funktionen. Dazu ist das Jira Tool mit über hundert anderen Entwickler Tools kompatibel. Per Lizenz herausgegeben, ist Jira Software durch seine Komplexität nicht das günstigste Software Tool. Sie ermöglicht Unternehmen die Planung und Entwicklung der Produkte für ein reibungsloses und fehlerfreies Ergebnis. Wenn es nun zu Änderungen kommt und die Nutzung für bestimmte Bereiche eingeschränkt ist, ist der Blick auf Jira Alternativen ratsam. Das betrifft besonders Unternehmen, die mit vielen Mitarbeitern und Kunden arbeiten, die Zugriff auf die Jira Atlassian Cloud benötigen oder hochskalierende Projects umsetzen müssen. Für die Verwendung der teuren Data-Center-Edition fallen grundsätzlich Zusatzkosten an. Dazu ist ein Wechsel der Software für kleine Teams interessant, da die eher hohen Kosten hier nicht im Verhältnis zum Nutzen stehen. Viele Zusatzfunktionen sind bei der Jira Software nicht im Basis-Paket enthalten. Der Umstieg lohnt sich dann gerade für kleine und mittlere Unternehmen, sowohl mit Tools als Jira Alternative Open Source als auch mit einer kostenpflichtigen Jira Alternative.

Welche Jira Alternativen gibt es?

Für die Abbildung von Projektprozessen ist Jira als Monster Software die bekannteste und auch kosten Aufwendigste. Jira Alternativen gibt es als kostenlose und kostenpflichtige Software. Zu den kostenlosen Tools, die den Entwicklungsprozess ähnlich unterstützen, gehören Redmine und Target Process. Kostenpflichtig sind Stackfield, Sprintly, Trello und Jixee, wobei hier verschiedene Basis- und Premiumpakete bereitstehen oder die Preislistung von der Anzahl der User abhängt. Der Preis gilt in der Regel für die Lizenznutzung pro Monat.

Diese 6 wichtigsten Jira Alternativen solltest du kennen:

1. Redmine

Bei „Redmine“ handelt es sich um eine kostenlose und lizenzfreie Alternative zu Jira. Die Jira Alternative Open Source setzt auf Ruby-On-Rails und bietet gängige Funktionen für das Projektmanagement. Das umfasst beispielsweise Wikipedia-Zugänge, Diskussionsforen und die E-Mail-, Tickets- und Dokumentenverwaltung. Das Tool hat Vorteile für die Entwicklung von Softwareprojekten in Teams und gestattet die einfache Bedienung durch ein simpel gehaltenes User-Interface. Unterstützt werden über dreißig Sprachen, während Unternehmen eine Datenbank und geeignete Hosting-Umgebung benötigen.

Redmine Übersicht

2. Stackfield

Das Tool „Stackfield” ist eine Alternative, die den Vorteil des optimierten Datenschutzes und der Sicherheit bietet. Mittels einer SaaS-Lösung ist bei „Stackfield“ die gesamte Kommunikation aller User verschlüsselt, sodass kein Einblick in die Kundenbank für Dritte möglich ist. Das Dashboard ist leicht verständlich und die Einstellungen des Tools sind vielseitig. Etwas schwieriger zu überblicken ist die Listendarstellung. Die Software ist günstig per Lizenz erhältlich und bietet für fünf User Platz. Eine Möglichkeit der App-Nutzung steht noch nicht zur Verfügung, ist jedoch in Planung.

Stackfield Übersicht

3. Target Process

Für Unternehmen und Entwickler, die vorwiegend mit Scrum Board und Kanban Board arbeiten, ist „Target Process“ eine gute Lösung und für das agile Projektmanagement konzipiert. Die Anwendungen und Funktionen sind leicht verständlich und die Darstellung ist übersichtlich gelungen. Aufgaben und Projects lassen sich einfügen, priorisieren, planen und umsetzen, perfekt geeignet für Teams. Das Tool kann bis zu tausend Einträge als Basis-Version kostenlos genutzt werden. Die Company-Version ist komplexer und dann auch kostenpflichtig. Das Tool kann zusätzlich als App genutzt werden.

Target Process Übersicht

4. Sprintly

Das Tool „Sprintly” stammt von dem Unternehmen “Sprint.ly” aus Portland. Es handelt sich hierbei um eine reine Webanwendung, die jedoch nicht nur den Zugriff über den Browser, sondern auch über eine App gestattet. Vorteile bietet das Tool durch ein Dashboard, das eine intuitive Bedienung und einen guten Überblick mitbringt. Es gibt hervorragende Filter und Suchoptionen und ein Ordnungssystem für Projekte und Aufgaben. Für Unternehmen, bei denen die Zusammenarbeit des IT-Bereichs mit dem Management-Bereich in Form von Teams im Vordergrund steht, ist das Tool eine gute Wahl und gestattet den direkten Zugang zu den wichtigsten Funktionen. Die Software ist kostenpflichtig und als Basis-Paket für sechs Anwender gedacht.

Sprintly Übersicht

5. Trello

Mit dem Tool „Trello” ist eine kostenlose Nutzung im Basis-Paket möglich, während lediglich eine Registrierung notwendig ist. Erweiterte Funktionen stehen kostenpflichtig als Business-Class-Paket bereit. Mit Hilfe von Listen, Karten und Boards können Unternehmen und Teams ihre Tasks und Projects sehr flexibel organisieren. Damit gelingt eine komplette Projektplanung mit benutzerfreundlichem User-Interface. Der Einblick ist gleichfalls über eine App möglich, was die Bedienung noch einmal vereinfacht.

Trello Übersicht

6. Jixee

Das Projektmanagement ist mit „Jixee“ ähnlich flexibel wie mit Jira möglich. Hier zeichnet sich das Tool durch eine umfangreiche Funktionspalette und ein stark vereinfachtes Design aus, was die Konfiguration und Bedienung erleichtert. Es gibt vier praktische Workboards für eine Übersicht aller Entwicklungsschritte der Projekte und die Möglichkeit einer Qualitätskontrolle und Veröffentlichung. User können Aufgaben und Fehlerquellen in Echtzeit verwalten. Die Kosten für die Nutzung hängen bei „Jixee“ von der Anzahl der Benutzer ab. Es gibt mehrere Pakete und Preispläne.

Jixee Übersicht

Jira Alternativen im direkten Vergleich:

Im direkten Vergleich zeigt sich, dass die vorgestellten Jira Alternativen vor allen Dingen im Pricing und in der Bedienung überzeugen. Selbst etwas teurere Module wie „Jixee“ liegen im pricing pro Monat immer noch um die Hälfte unter den Konditionen von Jira. Software und Tools wie „Redmine“ oder „Target Process“ erlauben durch die kostenlose Anwendung eine erhebliche Kosteneinsparung und verfügen über eine große Auswahl an Sprachen und Features. Dazu ist die Anwendung für mehrere User nicht eingeschränkt. Die Dashboards der Tools sind übersichtlich gestaltet, die Bedienung ist denkbar einfach. Vorkenntnisse, wie bei Jira, sind nicht notwendig, während IT-Wissen natürlich auch nicht schadet. Bei „Redmine“ ist gegenüber anderen Tools das Self-Hosting angesagt. Die Installation erfolgt entsprechend auf einem eigenen Server. „Stackfield“ bietet den hohen Datenschutz mit verschlüsselter Kommunikation, sodass selbst der Hersteller keinen Einblick auf die Kunden- und Mitarbeiterdaten erhält. Hier gelingt eine gleichzeitige Betreuung verschiedener Projects, was jedoch momentan nur im Browser möglich ist und noch nicht über eine App. Die Plattform ist übersichtlich gestaltet und mit vielen Features ausgestattet. Dateien und Kommentare können verknüpft und die Aufgaben im Dashboard dargestellt werden. Ein Workflow dagegen ist nicht konfigurierbar. In Sachen Speicherkapazität und Cloud überzeugt vor allen Dingen „Trello“ und „Jixee“ mit unbegrenztem Zugang, während „Sprintly“ seinen Benutzern 5 GB Speicherplatz zur Verfügung stellt und „Stackfield“ 10 GB. „Trello“ wiederum ist als Tool nur für das allgemeine und nicht das agile Projektmanagement geeignet und weniger für Entwicklungsprojekte. Dafür ist die Basisversion kostenlos und bietet gleichzeitig ein durchdachtes System. „Jixie“ gestattet einen sehr unkomplizierten Einstieg in die Materie und hat eine hohe Kompatibilität. Leider gibt es das Tool momentan noch nicht in deutscher Sprache. Die Konfigurationsmöglichkeiten sind ebenfalls eher beschränkt. Das Self-Hosting ist hier nicht möglich.

Fazit

Für viele Unternehmen ist es sinnvoll, ein Jira Alternativ Tool zu nutzen. Die geplanten Änderungen in der Jira Atlassian Cloud und in der Produkteinstellung deuten darauf hin, dass die Nutzung von Jira mit Einschränkungen und fehlenden Updates neben anderen Tools komplizierter und kostenaufwendiger wird. Die alternativen Tools überzeugen in ihrer Funktionsauswahl, im Pricing und in der Speicherkapazität. Einige sind lizenz- und kostenfrei, andere besonders einfach zu bedienen. Für kleine und mittelständige Unternehmen lohnt sich der Wechsel, besonders wenn das agile Projektmanagement gewünscht ist und auf hohe Sicherheitsstandards Wert gelegt wird. Vom Gruppenchat bis zu filterbaren Aktivitätsprotokollen steht bei einer solchen Jira Alternative alles zur Verfügung, was die Projektplanung und Umsetzung erfordert.

Christian Friebel Cto Tecart Siegel Mittelstand Web Png

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