Software, Daten und Geschäftsprozesse selbstbestimmt steuern

Digitale Souveränität mit TecArt...

... bedeutet, dass Unternehmen die Kontrolle über ihre Daten, ihre Software und die dahinterliegenden technischen Abhängigkeiten behalten.

🛡️ ISO 27001 zertifiziert 🇩🇪 Hosting in Deutschland ✅ DSGVO-konform arbeiten 🏢 500+ Kunden · 12.000+ Nutzer ⏱️ 99,80 % Verfügbarkeit

Was ist digitale Souveränität?

Digitale Souveränität beschreibt die Fähigkeit von Unternehmen und Organisationen, digitale Technologien selbstbestimmt einzusetzen, zu kontrollieren und weiterzuentwickeln. Sie umfasst weit mehr als die Speicherung von Daten an einem bestimmten Standort.

Eine souveräne IT-Strategie berücksichtigt, wer auf Informationen zugreifen kann, unter welchen rechtlichen Bedingungen Daten verarbeitet werden, welche Abhängigkeiten von Softwareherstellern und Cloud-Anbietern bestehen und wie flexibel sich bestehende Systeme an neue Anforderungen anpassen lassen.

Datensouveränität

Datensouveränität

Datensouveränität bedeutet, die Verarbeitung und Nutzung von Daten nach eigenen Regeln gestalten zu können. Dazu gehört die Entscheidung, wo geschäftskritische Informationen gespeichert werden, welche Personen und Systeme darauf zugreifen dürfen und welche Maßnahmen ihre Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit schützen.

Im Geschäftsalltag betrifft das beispielsweise Kundenstammdaten, Kontakthistorien, Angebote, Vertragsunterlagen, Projektinformationen, interne Dokumente und Servicevorgänge.

Datensouveränität setzt voraus, dass diese Informationen nicht unkontrolliert zwischen Anwendungen, externen Dienstleistern und Benutzerkonten verteilt werden.

Technologiesouveränität

Technologiesouveränität

Technologiesouveränität entsteht, wenn Unternehmen die wesentlichen technischen Eigenschaften ihrer Softwarelandschaft nachvollziehen und ihre Systeme an eigene Anforderungen anpassen können.

Dafür sind dokumentierte Schnittstellen, unterschiedliche Betriebsmodelle, transparente technische Abhängigkeiten und kontrollierte Aktualisierungsprozesse von Bedeutung.

Nicht jedes Unternehmen muss seine gesamte Software selbst entwickeln oder betreiben. Entscheidend ist, dass Architektur und Betriebsmodell bewusst ausgewählt werden können.

Anbietersouveränität

Anbietersouveränität

Unternehmen benötigen Softwarepartner, mit denen sie langfristig arbeiten können, ohne unnötige technische oder organisatorische Abhängigkeiten einzugehen.

Dazu gehören nachvollziehbare Vertragsbedingungen, planbare Kosten, Zugang zu den eigenen Daten, verfügbare Exportfunktionen sowie verlässliche Ansprechpartner.

Digitale Souveränität bedeutet dabei nicht, vollständig auf externe Anbieter zu verzichten. Sie bedeutet, Abhängigkeiten zu kennen, zu bewerten und aktiv zu gestalten.

Warum digitale Souveränität für Unternehmen zunehmend wichtig wird

Mit der Digitalisierung werden immer mehr geschäftskritische Abläufe in Software abgebildet. Kundenkommunikation, Vertragsverwaltung, Serviceleistungen, Projektsteuerung und Abrechnung sind eng miteinander verbunden.

Werden diese Prozesse auf mehrere voneinander unabhängige Anwendungen verteilt, entstehen häufig zusätzliche Risiken.

Informationen werden mehrfach gespeichert, Berechtigungen unterschiedlich verwaltet und Daten über Schnittstellen oder manuelle Exporte weitergegeben. Jede weitere Anwendung bringt eigene Verträge, Zugriffswege, technische Abhängigkeiten und möglicherweise zusätzliche Auftragsverarbeiter mit sich.

Besonders kritisch wird dies, wenn die eingesetzte Software für zentrale Geschäftsprozesse unverzichtbar ist.

Der Ausfall eines Kundensystems kann den Vertrieb beeinträchtigen. Fehlende Projektdokumentationen erschweren die Zusammenarbeit. Nicht nachvollziehbare Änderungen können bei Prüfungen zu Problemen führen. Unkontrollierte Datenübertragungen können Datenschutz- und Compliance-Risiken erhöhen.

  • Eine souveräne Softwarearchitektur verfolgt deshalb mehrere Ziele:
  • Geschäftsrelevante Informationen kontrolliert und nachvollziehbar verwalten.
  • Zugriff auf sensible Daten nach klar definierten Zuständigkeiten ermöglichen.
  • Unnötige Systemwechsel, Datenkopien und Medienbrüche vermeiden.
  • Technische und rechtliche Abhängigkeiten transparent halten.
  • Den Betrieb an interne Sicherheitsvorgaben und regulatorische Anforderungen anpassen.
  • Geschäftsprozesse langfristig weiterentwickeln können.

Diese Anforderungen betreffen mittelständische Unternehmen ebenso wie öffentliche Einrichtungen, IT-Dienstleister, Energieunternehmen und Organisationen aus sicherheitskritischen Branchen.

Warum CRM-Systeme für digitale Souveränität besonders relevant sind

CRM-Systeme enthalten einen wesentlichen Teil des geschäftlichen Wissens eines Unternehmens.

Neben klassischen Kontaktdaten werden dort häufig Kommunikationsverläufe, Ansprechpartner, Verhandlungsstände, Angebote, Projektinformationen, Servicevereinbarungen und Vertragsdetails verwaltet.

Dadurch entsteht ein umfassendes Bild der Geschäftsbeziehungen.

Geraten solche Informationen in unkontrollierte Datenflüsse, betrifft das nicht nur einzelne Datensätze. Es kann die Vertraulichkeit von Kundenbeziehungen, die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen und die Handlungsfähigkeit ganzer Unternehmensbereiche beeinträchtigen.

Die Auswahl eines CRM-Systems ist deshalb nicht ausschließlich eine funktionale oder kaufmännische Entscheidung. Sie ist auch eine Entscheidung über Datenschutz, Datensicherheit, Betriebsverantwortung und langfristige technologische Abhängigkeiten.

Ein souveränes CRM sollte sich an den Anforderungen des Unternehmens orientieren – nicht umgekehrt.

TecArt: Unternehmenssoftware aus Deutschland

TecArt entwickelt seit 1999 Software für die Digitalisierung von Unternehmensprozessen.

Die TecArt GmbH ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz am Fischmarkt 5 in Erfurt. Gegründet wurde das Unternehmen von den Brüdern Christian und Thomas Fischer. Zum Führungsteam gehört außerdem CTO Christian Friebel.

Die langfristige Weiterentwicklung der Software erfolgt durch einen eigenständigen deutschen Hersteller. Entwicklung, Hosting und Support sind in Deutschland angesiedelt.

Damit liegt die Verantwortung für die wesentlichen Bestandteile der Plattform bei einem Unternehmen, das dem deutschen Rechtsrahmen unterliegt und direkte Ansprechpartner für technische sowie organisatorische Fragen bereitstellt.

TecArt richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen, größere Organisationseinheiten sowie Einrichtungen mit besonderen Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und Prozessgestaltung.

Die inhabergeführte Unternehmensstruktur ist dabei ein Aspekt der Anbietersouveränität: Produktentwicklung, technische Ausrichtung und Kundenbetreuung erfolgen im Rahmen einer eigenständigen Herstellerorganisation.

Diese Struktur allein ersetzt keine Sicherheitsprüfung. Sie schafft jedoch nachvollziehbare Verantwortlichkeiten und direkte Kommunikationswege.

Made, Hosted & Supported in Germany

Digitale Souveränität wird besonders greifbar, wenn sich der vollständige Lebenszyklus einer Unternehmenssoftware betrachten lässt.

Bei TecArt umfasst dieser Lebenszyklus die Entwicklung der Plattform, ihre technische Bereitstellung, den laufenden Betrieb und den Support.

Softwareentwicklung in Deutschland

Softwareentwicklung in Deutschland

Die TecArt Plattform wird vom Hersteller selbst entwickelt und weiterentwickelt.

Der herstellereigene Softwarekern ermöglicht es TecArt, Sicherheitsanforderungen, neue Funktionen und technische Anpassungen innerhalb einer einheitlichen Produktstrategie umzusetzen.

Für die technische Grundlage kommen unter anderem Linux-basierte Systeme und geprüfte Open-Source-Komponenten zum Einsatz.

Das ist kein Widerspruch zu digitaler Souveränität: Entscheidend ist, dass eingesetzte Technologien kontrolliert, bewertet und durch den Hersteller verantwortet werden können.

Hosting in deutschen Rechenzentren

Hosting in deutschen Rechenzentren

TecArt betreibt seine Cloud-Systeme in deutschen Rechenzentren.

Für die eigene Cloud-Infrastruktur wird nach Angaben des Unternehmens nicht auf US-amerikanische Hyperscaler wie Amazon Web Services, Microsoft Azure oder Google Cloud zurückgegriffen.

Damit werden zentrale Infrastrukturabhängigkeiten reduziert, die bei internationalen Cloud-Modellen entstehen können.

Der Speicherort ist dabei nur ein Teil der Gesamtbewertung. Ebenso wichtig sind die vertraglichen Zuständigkeiten, administrative Zugriffsmöglichkeiten, eingesetzte Unterauftragnehmer und die Verarbeitung durch angebundene externe Dienste.

Support aus Deutschland

Support aus Deutschland

Der technische Support und die Beratung erfolgen durch TecArt beziehungsweise die dafür vorgesehenen Partnerstrukturen.

Kunden können sich bei Fragen zu Anwendungen, Konfiguration, technischen Problemen und Erweiterungen an Ansprechpartner wenden, die mit der Plattform und ihren Betriebsmodellen vertraut sind.

Gerade bei komplexen Systemen kann dies die Abstimmung zwischen Fachabteilungen, IT-Verantwortlichen und Softwarehersteller erleichtern.

BITMi-Gütesiegel

BITMi-Gütesiegel

TecArt führt die BITMi-Gütesiegel „Software Made in Germany“ und „Software Hosted in Germany“.

Diese Kennzeichnungen unterstützen die Einordnung der deutschen Entwicklungs- und Hostingstruktur.

Sie sind von einer Informationssicherheitszertifizierung zu unterscheiden und ersetzen weder die Prüfung eines konkreten Betriebsmodells noch die Bewertung organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen.

Informationssicherheit mit ISO/IEC 27001:2022

Informationssicherheit mit ISO/IEC 27001:2022

Ein wesentlicher Bestandteil der digitalen Souveränität ist die systematische Absicherung von Informationen.

TecArt verfügt seit dem 27. Dezember 2024 über eine Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2022.

Die Norm definiert Anforderungen an ein Informationssicherheitsmanagementsystem, kurz ISMS. Dieses beschreibt, wie Sicherheitsrisiken systematisch erkannt, bewertet, behandelt und überprüft werden.

Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Sicherheitsfunktionen, sondern dokumentierte Verantwortlichkeiten, verbindliche Regeln, kontrollierte Prozesse und eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Informationssicherheit.

ISO/IEC27001:2022

Was ist von der Zertifizierung abgedeckt?

Der Geltungsbereich unterscheidet zwischen den Cloud-Betriebsmodellen und der On-Premises-Nutzung.

TecArt Public Cloud und TecArt Private Cloud: Die Zertifizierung umfasst Entwicklung, Bereitstellung, Betrieb und Wartung der Software.

TecArt On-Premises: Die Zertifizierung umfasst die Entwicklung der Software. Die Bereitstellung, der Betrieb und die Wartung kundeneigener Installationen liegen außerhalb dieses Geltungsbereichs.

Diese Abgrenzung ist insbesondere für IT-Sicherheitsverantwortliche, Einkäufer und Auditoren relevant.

ISO 27001 bestätigt die externe Prüfung des definierten Informationssicherheitsmanagementsystems. Sie bedeutet nicht, dass jede kundenseitige Konfiguration oder jedes denkbare Einsatzszenario automatisch zertifiziert ist.

ISO/IEC27001:2022

Datenschutz und Datensicherheit nachvollziehbar dokumentiert

TecArt Trust Center

Das TecArt Trust Center bündelt Informationen zu Sicherheitsarchitektur, Datenschutz, Zertifizierung, Infrastruktur und Betriebsverfahren.

Für Unternehmen, die Software nach definierten Sicherheitsanforderungen auswählen, dient das Trust Center als zentrale Informationsgrundlage.

Die dokumentierten Maßnahmen betreffen sowohl die Anwendung selbst als auch ihren technischen Betrieb.

Differenzierte Berechtigungen nach dem Need-to-know-Prinzip

Differenzierte Berechtigungen nach dem Need-to-know-Prinzip

TecArt unterstützt ein granular einstellbares Rechte- und Rollenkonzept.

Berechtigungen können unter anderem für Personen, Benutzergruppen, einzelne Objekte, Dateien und Feldwerte definiert werden.

Dabei lässt sich steuern, wer bestimmte Informationen lesen, bearbeiten oder löschen darf.

Dieses Prinzip ist besonders relevant, wenn verschiedene Abteilungen auf einer gemeinsamen Datenbasis arbeiten, aber nicht auf alle Informationen zugreifen sollen.

Beispielsweise kann ein Serviceteam die für einen Kundenauftrag erforderlichen Kontaktdaten erhalten, ohne zugleich auf vertrauliche Vertragskonditionen oder interne Personaldaten zugreifen zu dürfen.

Mehr-Faktor-Authentifizierung und kontrollierte Anmeldung

Mehr-Faktor-Authentifizierung und kontrollierte Anmeldung

Die Plattform unterstützt konfigurierbare Passwortvorgaben und Mehr-Faktor-Authentifizierung.

Damit können Unternehmen zusätzliche Anforderungen an die Absicherung von Benutzerkonten umsetzen.

Anmeldungen werden protokolliert. Dies umfasst nach Angaben des Trust Centers auch Zugriffe durch externe Systeme über die Programmierschnittstellen.

Protokollierung und Nachvollziehbarkeit

Protokollierung und Nachvollziehbarkeit

TecArt bietet Möglichkeiten, Änderungen an Datensätzen und Systemzugriffe nachzuvollziehen.

Die Protokollierung unterstützt die Rekonstruktion von Vorgängen und kann damit bei internen Kontrollen, Fehleranalysen oder Prüfungen hilfreich sein.

In Verbindung mit definierten Zuständigkeiten und strukturierten Arbeitsabläufen können Organisationen dokumentieren, wann Informationen verarbeitet wurden und welche Aktivitäten stattgefunden haben.

Welche gesetzlichen Aufbewahrungs- und Revisionsanforderungen im Einzelfall erfüllt werden, hängt von Konfiguration, Prozessgestaltung und ergänzenden organisatorischen Vorgaben ab.

Dokumentenversionierung und Schutz vor Datenverlust

Dokumentenversionierung und Schutz vor Datenverlust

Die Dokumentenverwaltung unterstützt eine personalisierte Versionskontrolle.

Frühere Bearbeitungsstände können nachvollzogen und bei Bedarf wiederhergestellt werden. Damit lassen sich unbeabsichtigte Überschreibungen begrenzen.

Zusätzlich stehen mehrstufige Papierkorbmechanismen mit Wiederherstellungsfunktionen und einstellbaren Löschintervallen zur Verfügung.

Für den TecArt-geführten Cloud-Betrieb werden tägliche Sicherungen beschrieben.

Diese Maßnahmen unterstützen die Wiederherstellung von Daten, ersetzen aber keine organisationsspezifische Prüfung der erforderlichen Wiederherstellungszeiten und Aufbewahrungsfristen.

Verschlüsselung und geschützte Kommunikation

Verschlüsselung und geschützte Kommunikation

TecArt setzt verschlüsselte Verbindungen zur Absicherung der Kommunikation zwischen Benutzer und Server ein.

Das Trust Center beschreibt hierfür SSL-basierte beziehungsweise entsprechend abgesicherte Verbindungen sowie SSH für administrative Zugriffe.

Darüber hinaus bestehen Möglichkeiten zur Verschlüsselung von E-Mails und Dateien, einschließlich einer integrierten Zertifikatsverwaltung.

Für Anwendungen mit hohem Schutzbedarf sollten die konkret verwendeten Verschlüsselungsverfahren und Konfigurationen im Sicherheitskonzept abgestimmt werden.

Abgesicherte Serverarchitektur

Abgesicherte Serverarchitektur

Die von TecArt betriebenen Systeme werden durch Firewall- und DMZ-Konzepte geschützt.

Zur Reduzierung technischer Angriffsflächen setzt TecArt auf minimal konfigurierte Serverbetriebssysteme.

Benötigte Softwarepakete werden aus einem eigenen Enterprise-Repository bereitgestellt und vor dem Einsatz geprüft.

Nicht erforderliche Komponenten werden entfernt, um die Zahl potenzieller Schwachstellen zu begrenzen.

Zusätzlich werden abgesicherte Monitoring- und Log-Systeme eingesetzt, die Auffälligkeiten erkennen und Betriebsereignisse nachvollziehbar machen sollen.

Sichere Softwareentwicklung und kontrollierte Updates

Sichere Softwareentwicklung und kontrollierte Updates

Neue Softwareversionen durchlaufen nach Angaben von TecArt mehrstufige Prüfverfahren.

Dazu gehören interne Tests und Prüfungen durch externe Tester.

Kunden können neue Versionen in einer Test- beziehungsweise Staging-Umgebung prüfen, bevor Änderungen für den Produktivbetrieb übernommen werden.

Solche Verfahren sind besonders wichtig, wenn individuell konfigurierte Prozesse, Schnittstellen oder Erweiterungen im Einsatz sind.

DSGVO und digitale Souveränität

DSGVO und digitale Souveränität

Digitale Souveränität und Datenschutz stehen in einem engen Zusammenhang.

Die Datenschutz-Grundverordnung verpflichtet Unternehmen unter anderem dazu, personenbezogene Daten rechtmäßig zu verarbeiten, angemessen zu schützen und die Einhaltung ihrer Pflichten nachweisen zu können.

Ein zentral in Deutschland betriebenes System kann diese Aufgaben organisatorisch erleichtern, sofern die gewählten Einstellungen und Prozesse den rechtlichen Anforderungen entsprechen.

Datenschutzfreundliche Voreinstellungen

Datenschutzfreundliche Voreinstellungen

TecArt beschreibt Datenschutz als Bestandteil der Produktentwicklung und verfolgt den Ansatz „Privacy by Default“.

Datenschutzanforderungen sollen damit bereits bei der Gestaltung von Anwendungen und Grundeinstellungen berücksichtigt werden.

In der Praxis geht es insbesondere darum, Datenzugriffe auf notwendige Zwecke zu begrenzen und personenbezogene Informationen nicht ohne entsprechende Berechtigung zugänglich zu machen.

Auftragsverarbeitung und technisch-organisatorische Maßnahmen

Für die Nutzung seiner Dienstleistungen stellt TecArt einen standardisierten Vertrag zur Auftragsverarbeitung bereit.

Der Vertrag enthält Regelungen zur Auftragsverarbeitung; die technisch-organisatorischen Maßnahmen sind in einer Anlage dokumentiert.

Unternehmen können außerdem eigene, auf den jeweiligen Einsatz abgestimmte Vertragsunterlagen zur Prüfung vorlegen.

Deutsches Hosting allein reicht nicht aus

Der Standort Deutschland ist ein wichtiges Auswahlkriterium, garantiert jedoch für sich genommen noch keine vollständige DSGVO-Konformität.

Zusätzlich müssen beispielsweise Rechtsgrundlagen der Verarbeitung, Lösch- und Aufbewahrungsfristen, Benutzerberechtigungen, externe Datenempfänger und gegebenenfalls Drittlandübermittlungen berücksichtigt werden.

TecArt stellt technische und organisatorische Voraussetzungen bereit, die eine datenschutzkonforme Nutzung unterstützen. Die Verantwortung für die konkrete Verarbeitung personenbezogener Daten verbleibt im jeweiligen rechtlichen Rahmen auch beim einsetzenden Unternehmen.

Digitale Souveränität durch Wahlfreiheit

Cloud oder On-Premises

Nicht alle Unternehmen haben dieselben Anforderungen an Infrastruktur und Betrieb.

Während manche Organisationen ihre Anwendungen durch einen spezialisierten Hersteller betreiben lassen möchten, verlangen andere eine vollständig eigene Serverumgebung oder individuell abgegrenzte technische Ressourcen.

TecArt bietet dafür drei grundlegende Betriebsmodelle.

TecArt Public Cloud

Die Public Cloud bietet einen zentral erreichbaren Softwaredienst, der durch TecArt betrieben wird.

Unternehmen müssen keine eigene Serverlandschaft für die Plattform bereitstellen und können ihre Teams standortübergreifend anbinden.

Die eingesetzte Cluster-Infrastruktur ist auf Verfügbarkeit und Skalierbarkeit ausgelegt.

Sicherheitsrelevante Betriebsaufgaben und die technische Weiterentwicklung liegen im vereinbarten Verantwortungsbereich des Herstellers.

TecArt Private Cloud

Die Private Cloud richtet sich an Organisationen, die eine stärker abgegrenzte Betriebsumgebung benötigen, aber den vollständigen Eigenbetrieb vermeiden möchten.

Je nach Anforderung können einzelne dedizierte virtuelle Maschinen oder komplexe Hochverfügbarkeitsarchitekturen eingesetzt werden.

Zu den möglichen Architekturbausteinen zählen Load Balancer, eine dreistufige Systemarchitektur, DMZ-Konzepte und DDoS-Schutz.

Die konkrete technische Ausstattung wird projektabhängig definiert.

TecArt On-Premises

Mit TecArt On-Premises wird die Plattform auf eigener oder selbst angemieteter Infrastruktur betrieben.

Das Unternehmen entscheidet dadurch selbst über Serverstandort, Netzwerkanbindung, administrative Zugänge und die Freigabe von Updates im Rahmen der technischen Produktvorgaben.

Dieses Modell schafft ein hohes Maß an Infrastrukturkontrolle.

Gleichzeitig erfordert es ausreichende eigene Kompetenz und Ressourcen für Serverbetrieb, Patchmanagement, Datensicherung, Überwachung und Störungsbehebung.

Eine On-Premises-Installation ist deshalb nicht automatisch sicherer als eine Cloud-Lösung. Entscheidend ist, ob die Organisation den Betrieb entsprechend ihrem Schutzbedarf gewährleisten kann.

IONOS Souveräne Cloud

Dieses Angebot für eine souveräne Cloud-Option in Zusammenarbeit mit IONOS richtet sich an Organisationen, die eine deutsche Cloud-Infrastruktur und zusätzliche dokumentierte Anforderungen an den Infrastrukturbetreiber in ihre Beschaffungsentscheidung einbeziehen möchten.

Dabei sind die Sicherheitsnachweise der IONOS-Infrastruktur vom ISO-27001-Zertifikat der TecArt GmbH zu unterscheiden.

Eine C5-Prüfung oder andere Zertifizierung eines Infrastrukturpartners bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Leistungen der darauf betriebenen Anwendung im gleichen Umfang geprüft sind.

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Eine gemeinsame Datenbasis statt unkontrollierter Softwarelandschaft

Eine gemeinsame Datenbasis statt unkontrollierter Softwarelandschaft

Digitale Souveränität betrifft nicht nur die IT-Infrastruktur. Sie entsteht auch durch eine nachvollziehbare Organisation geschäftlicher Informationen.

In vielen Unternehmen werden Kontaktdaten, E-Mails, Aufgaben, Kundenanfragen, Verträge und Abrechnungen in voneinander getrennten Anwendungen verarbeitet.

Dadurch entstehen zusätzliche Übergabepunkte und redundante Datenbestände.

TecArt verfolgt einen plattformorientierten Ansatz: Mehrere zusammenhängende Geschäftsprozesse werden auf einer gemeinsamen Datenbasis abgebildet.

Vom Erstkontakt bis zur Rechnung

Ein typischer Geschäftsprozess kann mit einer Anfrage beginnen, die per E-Mail, Telefon oder Webformular eingeht.

Die Informationen werden einem Kontakt oder Lead zugeordnet. Der Vertrieb kann den Vorgang weiterbearbeiten, ein Angebot erstellen und daraus einen Auftrag entwickeln.

Im weiteren Verlauf können Aufgaben, Projekte, Termine, Dokumente und Serviceanfragen mit dem Kundenbezug verknüpft werden. Anschließend lassen sich Verträge, Leistungen und Rechnungen bearbeiten.

Damit bleiben zusammengehörige Informationen innerhalb einer einheitlichen Prozessumgebung verfügbar.

Welche Geschäftsbereiche TecArt verbindet

Dadurch werden nicht automatisch alle externen Anwendungen überflüssig. Vielmehr lässt sich gezielt entscheiden, welche Prozesse innerhalb der Plattform stattfinden und welche Fachsysteme über Schnittstellen angebunden werden sollen. Die Plattform umfasst unter anderem folgende Anwendungsbereiche:

Groupware

Bessere Zusammenarbeit im Team – mit E-Mail, Kalender, Aufgaben und gemeinsamen Informationen.

Kontaktverwaltung

Alle Kontakte, Unternehmen und Ansprechpartner sauber organisiert in einer zentralen Datenbasis.

Leads

Interessenten strukturiert erfassen, entwickeln und erfolgreich in Kunden verwandeln.

Kundenservice

Kundenanfragen schneller bearbeiten und Serviceprozesse klar nachvollziehbar steuern.

CRM

Das Herzstück für Ihre Kundenbeziehungen: zentral, transparent und jederzeit nachvollziehbar.

Aufträge

Aufträge einfach erstellen, verwalten und über den gesamten Prozess hinweg im Blick behalten.

Verträge

Verträge, Laufzeiten und Fristen sicher verwalten – ohne den Überblick zu verlieren.

Faktura

Angebote, Rechnungen und Belege effizient erstellen und direkt mit Kundenprozessen verbinden.

Integrationsfähigkeit als Bestandteil technologischer Souveränität

Unternehmen verfügen häufig über eine gewachsene Systemlandschaft mit branchenspezifischen Anwendungen, ERP-Systemen, Telefonanlagen oder Buchhaltungslösungen.

Digitale Souveränität erfordert deshalb nicht nur die Möglichkeit, Software eigenständig zu betreiben, sondern auch Daten zwischen Systemen kontrolliert auszutauschen.

TecArt stellt hierfür verschiedene technische Schnittstellen bereit.

Dokumentierte Programmierschnittstellen

Die Plattform unterstützt eine versionierte REST-API mit Swagger-Dokumentation. Zusätzlich stehen SOAP-Webservices, Web-Hooks und JavaScript-Hooks für unterschiedliche Integrationsszenarien zur Verfügung. Damit lassen sich beispielsweise Daten mit ERP-Systemen austauschen, automatisierte Übergaben einrichten oder externe Fachanwendungen anbinden.

Standardisierte Protokolle und Datenformate

TecArt unterstützt unter anderem CalDAV, CardDAV, WebDAV, ActiveSync sowie IMAP und SMTP. Für den strukturierten Datenaustausch stehen CSV- und Excel-Import- beziehungsweise Exportfunktionen zur Verfügung. Weitere Integrationsmöglichkeiten betreffen beispielsweise DATEV und die Anbindung von Telefonanlagen.

Erweiterungen mit dem TecArt Add-on Framework

Das TecArt Add-on Framework ermöglicht kundenspezifische Anpassungen und Erweiterungen. Es bietet technische Bausteine für eigene Datenstrukturen, Anwendungslogik und Benutzeroberflächen. Damit können Unternehmen Anforderungen umsetzen, die über die Standardkonfiguration hinausgehen, ohne jede individuelle Lösung außerhalb der Plattform entwickeln zu müssen.

Datenportabilität und Herstellerabhängigkeit

Dokumentierte Schnittstellen und Datenexporte können die Abhängigkeit von einem einzelnen System reduzieren. Dabei ist eine sachliche Unterscheidung wichtig: TecArt ist eine herstellereigene, proprietäre Softwarelösung. Offene Schnittstellen bedeuten nicht, dass der vollständige Quellcode frei verfügbar ist. Vor einer Beschaffung sollten Unternehmen deshalb konkret klären, welche Daten einschließlich ihrer Beziehungen, Dokumente und Historien exportiert werden können und welche Leistungen bei einer späteren Migration erforderlich wären. Digitale Souveränität entsteht durch planbare Handlungsoptionen, nicht durch das pauschale Versprechen vollständiger Unabhängigkeit.

Künstliche Intelligenz und digitale Souveränität

Der Einsatz künstlicher Intelligenz verändert die Anforderungen an den Umgang mit Geschäftsdaten.

Werden E-Mails, Dokumente oder interne Vorgangsinformationen an externe KI-Dienste übergeben, entstehen zusätzliche Fragen zu Datenübermittlung, Zweckbindung, Zugriffsrechten und Vertragsbeziehungen.

TecArt entwickelt Funktionen zur intelligenten Unterstützung und Automatisierung von Geschäftsprozessen. Dazu gehören KI-gestützte Anwendungen sowie klassische, regelbasierte Workflows.

Die Plattform ermöglicht die Anbindung unterschiedlicher KI-Modelle und Dienste.

Für die Bewertung der Datensouveränität ist dabei entscheidend, welcher KI-Anbieter konkret eingesetzt wird, auf welcher vertraglichen Grundlage die Verarbeitung stattfindet und an welche Systeme Informationen übermittelt werden.

Die Nutzung einer in Deutschland betriebenen TecArt-Instanz bedeutet nicht automatisch, dass Daten, die bewusst an einen externen KI-Dienst gesendet werden, ebenfalls ausschließlich in Deutschland verarbeitet werden.

Unternehmen sollten daher vor Aktivierung entsprechender Funktionen prüfen, welche Inhalte übertragen werden dürfen und welche technischen sowie datenschutzrechtlichen Einstellungen erforderlich sind.

Digitale Souveränität für die Defense-Industrie

Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie stellen besonders hohe Anforderungen an die Vertraulichkeit geschäftlicher Informationen und die Kontrolle über technische Systeme.

Projekte umfassen häufig lange Laufzeiten, komplexe Lieferketten, mehrere Beteiligte und umfangreiche Dokumentationspflichten.

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, Informationen gezielt bereitzustellen, ohne unberechtigte Zugriffe oder unkontrollierte Weitergaben zu ermöglichen.

TecArt unterstützt Unternehmen aus diesem Umfeld bei der Verwaltung geschäftlicher und organisatorischer Prozesse.

Dazu zählen Kunden- und Partnerbeziehungen, Angebots- und Auftragsvorgänge, Projektinformationen, Verträge, Dokumente und Serviceleistungen.

Die Plattform ist keine militärische Führungs- oder Waffensystemsoftware. Ihr Einsatzgebiet liegt in der strukturierten Abbildung unterstützender Unternehmens- und Verwaltungsprozesse.

Anwendung im Umfeld einer europäischen Streitkraft

TecArt beschreibt ein individuell angepasstes On-Premises-System für eine spezialisierte Anwendung im Umfeld einer europäischen Streitkraft.

Das System wurde auf spezifische organisatorische Abläufe, Benutzerrollen und Zuständigkeiten zugeschnitten.

Der Einsatz verdeutlicht, wie die Plattform in einer kontrollierten technischen Umgebung auf besondere organisatorische Anforderungen angepasst werden kann.

Der konkrete Kunde wird aus Vertraulichkeitsgründen nicht namentlich genannt.

Einsatz bei deutschen Defense-Unternehmen

Weitere von TecArt beschriebene Anwendungen betreffen deutsche Hightech-Unternehmen aus der Verteidigungsindustrie.

Hier stehen die Verwaltung komplexer Kundenbeziehungen, die Koordination von Projekten und die strukturierte Bearbeitung geschäftlicher Vorgänge im Mittelpunkt.

Insbesondere bei langen Projektlaufzeiten ist es wichtig, Informationen über verschiedene Beteiligte und Projektphasen hinweg nachvollziehbar zu halten.

On-Premises bei einem Lieferanten sicherheitskritischer Einrichtungen

Ein weiterer beschriebener Einsatz betrifft einen größeren deutschen Lieferanten für sicherheitskritische Einrichtungen.

Dort wird TecArt in einer On-Premises-Umgebung genutzt.

Das Betriebsmodell ermöglicht dem Unternehmen, die technische Umgebung selbst zu kontrollieren und die Anwendung in seine vorhandene Sicherheitsarchitektur einzuordnen.

Auch bei diesem Referenzkunden werden aus Gründen der Vertraulichkeit keine weiteren identifizierenden Angaben veröffentlicht.

Engagement im Defense Netzwerk Thüringen

TecArt engagiert sich im Defense Netzwerk Thüringen.

Der Austausch innerhalb des regionalen Netzwerks unterstützt die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Einrichtungen aus einem Umfeld, in dem Informationssicherheit, belastbare Lieferketten und technische Eigenständigkeit von besonderer Bedeutung sind.

Mehr dazu: TecArt für die Defense-Industrie.

Software für sicherheitskritische Einrichtungen

Sicherheitskritische Einrichtungen benötigen Software, die zu ihren organisatorischen Sicherheitsvorgaben und ihrem konkreten Schutzbedarf passt.

Neben Verfügbarkeit und Informationsschutz spielen klare Verantwortlichkeiten, belastbare Dokumentationen und kontrollierbare Betriebsmodelle eine wichtige Rolle.

TecArt wird nach eigenen Angaben bereits von mehreren größeren Organisationen aus dem behördlichen und sicherheitskritischen Umfeld eingesetzt. Die Kundennamen bleiben überwiegend vertraulich.

Die Plattform kann unter anderem folgende Vorgänge unterstützen:

  • Strukturierte Bearbeitung interner und externer Anfragen.
  • Dokumentation von Maßnahmen, Entscheidungen und Zuständigkeiten.
  • Verwaltung von Unterlagen und Verträgen mit unterschiedlichem Schutzbedarf.
  • Bereichs- und standortübergreifende Zusammenarbeit.
  • Berechtigungsabhängige Bereitstellung von Informationen.
  • Nachvollziehbare Kommunikation zwischen Fachabteilungen.

NIS2, KRITIS und weitere Anforderungen

Mit den Anforderungen aus NIS2, der Regulierung kritischer Infrastrukturen und der europäischen CER-Richtlinie gewinnt die Nachweisbarkeit organisatorischer und technischer Sicherheitsmaßnahmen an Bedeutung.

Welche konkreten Pflichten für eine Einrichtung gelten, hängt von ihrer Tätigkeit, Größe und regulatorischen Einordnung ab.

TecArt bietet Funktionen, die beispielsweise eine strukturierte Dokumentation, Rechteverwaltung und kontrollierte Prozessbearbeitung unterstützen können.

Die Nutzung der Plattform ersetzt jedoch keine individuelle NIS2- oder KRITIS-Prüfung und stellt für sich genommen keinen Nachweis vollständiger regulatorischer Konformität dar.

Umgang mit Verschlusssachen

Im Trust Center beschreibt TecArt eine Sicherheitseignung für Dokumente und Vorgänge bis zur Stufe „VS-VERTRAULICH“.

Diese Herstellerangabe ist von einer formalen behördlichen Freigabe oder Zulassung für einen konkreten Geheimschutzeinsatz zu unterscheiden.

Ob eine Installation für Verschlusssachen eingesetzt werden darf, muss anhand der einschlägigen Geheimschutzbestimmungen, des Sicherheitskonzepts, der erforderlichen Nachweise und der zuständigen Freigabestellen geprüft werden.

Die ISO-27001-Zertifizierung allein ersetzt diese Prüfung nicht.

Weitere Informationen: TecArt für sicherheitskritische Einrichtungen.

Öffentliche Verwaltung und digitale Souveränität

Behörden und kommunale Einrichtungen müssen Informationen rechtssicher bearbeiten und gleichzeitig eine moderne digitale Zusammenarbeit ermöglichen.

Dazu gehören Bürgeranliegen, Kontakte, interne Vorgänge, Dokumente, Termine, Projekte und Abstimmungen zwischen Organisationseinheiten.

Eine zentrale Plattform kann helfen, gewachsene Anwendungen zu konsolidieren und Abläufe nachvollziehbarer zu gestalten.

TecArt bietet dafür anpassbare Prozesse, strukturierte Datenverwaltung und unterschiedliche Betriebsmodelle.

Bestehende Fachverfahren können über geeignete Schnittstellen angebunden werden, sofern die technischen Voraussetzungen erfüllt sind.

Stadt Gudensberg: Ablösung einer bestehenden Systemlandschaft

Die Stadt Gudensberg in Nordhessen führte TecArt ein, um zuvor mit Lotus Notes unterstützte Arbeitsabläufe durch eine neue Softwareumgebung abzulösen.

Die Einführung erfolgte nach der veröffentlichten Referenz innerhalb von rund drei Monaten.

TecArt wird unter anderem für Kontakt- und Vorgangsverwaltung, Tickets sowie weitere organisatorische Aufgaben genutzt.

Der Anwendungsfall zeigt, wie sich bestehende Arbeitsprozesse in einer deutschen Softwareplattform zusammenführen lassen.

Mehr dazu: Referenz Stadt Gudensberg.

Energieversorgung und technische Dienstleistungen

Auch Unternehmen der Energiebranche und technische Dienstleister müssen komplexe Vorgänge über längere Zeiträume bearbeiten.

Dazu gehören Kundenbetreuung, Projektarbeit, technische Anfragen, Servicefälle und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern.

Ein zentrales Ticketsystem kann beispielsweise technische Anfragen strukturiert erfassen, Zuständigkeiten zuordnen und den Bearbeitungsstatus sichtbar machen.

Fraunhofer IOSB-AST

Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik, nutzt TecArt zur Unterstützung des Kundenservice für die Energiemanagementsoftware EMS-EDM PROPHET.

Über eine Weboberfläche können Kunden ihre Anfragen selbst erfassen und verfolgen.

Nach der veröffentlichten Referenz werden rund 90 Prozent der Supporttickets durch die Kunden über die entsprechende Oberfläche angelegt.

Damit lassen sich Kundenkommunikation, Vorgangsdokumentation und interne Bearbeitung miteinander verbinden.

Diese Referenz belegt einen konkreten Einsatz im technischen Software- und Energiemanagementumfeld. Sie ist nicht mit einem namentlich veröffentlichten Defense-Projekt gleichzusetzen.

Mehr dazu: Referenz Fraunhofer IOSB-AST.

Digitale Souveränität in der Praxis

Referenzen

Die folgenden Kundenbeispiele zeigen unterschiedliche Aspekte, die bei der Auswahl einer souveränen Unternehmenssoftware relevant sind.

Nicht alle Referenzkunden stammen aus sicherheitskritischen Branchen. Gemeinsam ist den Beispielen die konkrete Nutzung einer zentralen Plattform für geschäftliche Informationen und Prozesse.

HiperScan: Bewusste Entscheidung gegen Salesforce und SugarCRM

HiperScan entwickelte vor der Einführung von TecArt eine eigene Lösung zur Kundenverwaltung und setzte sich mit verschiedenen CRM-Systemen auseinander.

Im Auswahlprozess wurden insbesondere Salesforce, SugarCRM und TecArt betrachtet.

Ausschlaggebend waren nach Darstellung des Unternehmens die Möglichkeiten zur individuellen Anpassung, die schnelle Bereitstellung sowie ein günstiges Verhältnis zwischen Lizenzkosten und tatsächlich benötigtem Funktionsumfang.

Für HiperScan war außerdem die Integration mit dem bestehenden ERP-System Sage 100 relevant.

Der Anwendungsfall zeigt, dass eine spezialisierte Unternehmenssoftware aus Deutschland eine praktikable Alternative zu internationalen CRM-Plattformen sein kann.

Die im Referenzbericht genannten Kostenvorteile beziehen sich auf die damalige individuelle Vergleichssituation von HiperScan und sind nicht ohne Weiteres auf andere Unternehmen übertragbar.

Mehr dazu: HiperScan-Kundenreferenz.

archicult GmbH: Eigene Infrastruktur und standortübergreifende Zusammenarbeit

Die archicult GmbH nutzt eine TecArt-Installation auf eigener Linux-Infrastruktur.

Der Anwendungsfall umfasst einen umfangreichen Datenbestand und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnerbüros.

Die Referenz verdeutlicht einen zentralen Vorteil von On-Premises: Das Unternehmen kann die Serverumgebung selbst bereitstellen und zugleich die Funktionen einer browserbasierten Plattform für die Zusammenarbeit nutzen.

Mehr dazu: Referenz archicult.

Alle Referenzen finden Sie hier:

Zu den Referenzen

TecArt und Salesforce im Vergleich: Digitale Souveränität als Auswahlkriterium

TecArt: Digitale Souveränität durch deutsche Herstellerverantwortung

Die TecArt GmbH ist ein inhabergeführter Softwarehersteller mit Sitz in Erfurt, der seine Unternehmenssoftware vollständig in Deutschland entwickelt und betreut. Auch das Cloud-Hosting erfolgt in deutschen Rechenzentren, ohne auf US-amerikanische Hyperscaler wie AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud zurückzugreifen. Unternehmen profitieren damit von klaren Verantwortlichkeiten, einem deutschen Vertragsrahmen und direkten Ansprechpartnern beim Hersteller.

Ein wesentlicher Vorteil für die digitale Souveränität ist die Wahlfreiheit beim Betriebsmodell: TecArt lässt sich als Public Cloud, Private Cloud oder On-Premises auf eigener Infrastruktur einsetzen. Dadurch können Unternehmen selbst entscheiden, in welchem Umfang sie die technische Kontrolle über ihre Systeme und Daten übernehmen möchten. Individuelle Konfigurationsmöglichkeiten, dokumentierte Programmierschnittstellen und das TecArt Add-on Framework ermöglichen zudem die Integration in bestehende IT-Landschaften und die Anpassung an unternehmensspezifische Prozesse. Für Datenschutz und Informationssicherheit verfügt TecArt über ein nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS). Die Zertifizierung umfasst bei den Cloud-Modellen Entwicklung, Bereitstellung, Betrieb und Wartung sowie bei On-Premises die Softwareentwicklung.

Salesforce: Internationale Cloud-Plattform mit europäischen Betriebsoptionen

Salesforce ist ein international tätiger Softwarekonzern mit Hauptsitz in den USA. Die Entwicklung, Bereitstellung und Betreuung der CRM-Plattform erfolgen innerhalb einer globalen Unternehmens- und Infrastrukturstruktur. Salesforce bietet eine umfangreiche Auswahl an Funktionen, Programmierschnittstellen und Erweiterungsmöglichkeiten sowie verschiedene internationale und regionale Supportmodelle.

Der Cloud-Betrieb basiert auf einer globalen Infrastruktur mit regionalen Optionen für die Speicherung und Verarbeitung von Daten. Über die Hyperforce Operating Zone bietet Salesforce unter anderem europäische Betriebs- und Datenresidenzoptionen an. Unternehmen können damit bestimmte Anforderungen an die Datenverarbeitung innerhalb der Europäischen Union berücksichtigen. Die US-amerikanische Rechtszuständigkeit des Herstellers bleibt jedoch bestehen. Anders als TecArt bietet Salesforce für seine regulären Cloud-Produkte kein vergleichbares klassisches On-Premises-Modell, bei dem Unternehmen die vollständige Anwendung auf eigener Infrastruktur betreiben. Für Datenschutz und Informationssicherheit stellt Salesforce eigene Sicherheits- und Compliance-Nachweise bereit, deren Geltungsbereich vom jeweiligen Produkt und der gewählten Betriebsumgebung abhängt. Die Plattform eignet sich insbesondere für Unternehmen, die eine international ausgerichtete Cloud-Lösung mit umfangreichen Integrations- und Erweiterungsmöglichkeiten benötigen und deren Anforderungen mit den angebotenen Betriebsmodellen vereinbar sind.

Betriebssicherheit, Verfügbarkeit und Support

Digitale Souveränität setzt voraus, dass eine Software nicht nur sicher konzipiert, sondern auch dauerhaft zuverlässig betrieben und unterstützt werden kann.

TecArt nennt für seine Cloud-Dienstleistungen eine garantierte Systemverfügbarkeit von 99,80 Prozent.

Für die konkrete Bewertung sind die vertragliche Bezugsperiode, vereinbarte Wartungsfenster und mögliche Ausnahmen zu berücksichtigen.

Im technischen Betrieb kommen unter anderem überwachte Systeme und Hochverfügbarkeitsarchitekturen zum Einsatz.

Abhängig vom vereinbarten Leistungsumfang stehen E-Mail, Supporttickets und telefonische Unterstützung zur Verfügung.

Für Private-Cloud- und On-Premises-Anwendungen sind individuelle Service Level Agreements auf Anfrage vorgesehen.

Darüber hinaus stellt TecArt ein Help Center, ein Online-Handbuch, technische Dokumentation, ein Forum, Informationen zu Softwareänderungen und eine Statusseite bereit.

Einführung einer souveränen Softwareplattform

Die Einführung einer neuen Unternehmenssoftware sollte sowohl die fachlichen Arbeitsabläufe als auch die Anforderungen der IT-Sicherheit berücksichtigen.

Mit TecArt beschreibt TecArt einen strukturierten Einführungsprozess, der in der Regel mehrere Projektphasen umfasst.

Analyse und Projektplanung

Zu Beginn werden die bestehenden Prozesse, Anforderungen und Zuständigkeiten aufgenommen. Dazu gehören die Bewertung der aktuellen Softwarelandschaft, die Definition notwendiger Funktionen und die Festlegung des geeigneten Betriebsmodells. Bei erhöhtem Schutzbedarf sollten Datenschutz, Informationssicherheit und gegebenenfalls die interne Revision frühzeitig eingebunden werden.

Konfiguration und Anpassung

Anschließend wird die Plattform entsprechend den vereinbarten Geschäftsprozessen eingerichtet. Dabei werden beispielsweise Datenstrukturen, Benutzergruppen, Berechtigungen, Vorlagen, Arbeitsabläufe und Schnittstellen festgelegt.

Datenmigration und Einführung

Vorhandene Informationen können abhängig von Quellsystem und Datenformat übernommen werden. Die Migration erfordert eine Prüfung der Datenqualität, der Zuordnung bestehender Datensätze sowie der erforderlichen Historien und Dokumente. Vor dem Produktivstart sollten die wesentlichen Geschäftsprozesse und Sicherheitsanforderungen getestet werden.

Betreuung im laufenden Betrieb

Nach der Einführung stehen Support- und bei Bedarf weitere Beratungsleistungen zur Verfügung. Erweiterungen und Prozessanpassungen können schrittweise umgesetzt werden. Für ein typisches Einführungsprojekt nennt die TecArt-Wissensdatenbank einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten. Der tatsächliche Aufwand hängt vom Umfang der Anpassungen und Datenmigrationen ab.

Schulungen und langfristige Administrierbarkeit

Digitale Souveränität umfasst auch die Fähigkeit, eine Software im eigenen Unternehmen fachlich sicher zu administrieren.

Die TecArt Academy bietet hierfür unter anderem Schulungen zu Systemeinstellungen, Rollen, Berechtigungen, Feldern, Listen, Vorlagen, Import- und Exportverfahren sowie weiterführenden Konfigurationsmöglichkeiten an.

Hinzu kommen Schulungsangebote für Benutzer und für die Entwicklung eigener Erweiterungen.

Gut geschulte interne Administratoren können Berechtigungen nachvollziehbarer steuern, Anpassungen sicherer umsetzen und die Abhängigkeit von externen Dienstleistungen bei alltäglichen Konfigurationsaufgaben reduzieren.

Langfristige Verantwortung und Nachhaltigkeit

Die Bewertung eines Softwareanbieters betrifft nicht allein seinen aktuellen Funktionsumfang.

Für langfristige Geschäftsprozesse sind auch organisatorische Kontinuität, Weiterentwicklung und verantwortungsvolle Ressourcennutzung relevant.

TecArt setzt als inhabergeführtes Unternehmen auf eine langfristig entwickelte, zentrale Plattform.

Darüber hinaus beschreibt TecArt Maßnahmen im Bereich Green IT.

Nach Unternehmensangaben wird eines von drei Rechenzentren bereits CO₂-neutral betrieben. Ziel ist die CO₂-Neutralität aller Standorte bis 2030.

Zu den weiteren Aktivitäten gehören ressourcenschonende Arbeitsprozesse, regionale Lieferantenbeziehungen, die Förderung alternativer Mobilität und das Recycling von Hardware.

TecArt beteiligt sich außerdem an einem von der Europäischen Union kofinanzierten Forschungsprojekt, das den datenschutzorientierten Einsatz künstlicher Intelligenz für europäische Unternehmen unterstützen soll.

Diese Aktivitäten sind ergänzende Aspekte der Unternehmensverantwortung. Sie sind von konkreten Nachweisen zur Informationssicherheit und digitalen Souveränität zu unterscheiden

FAQ

Häufig gestellte Fragen zur digitalen Souveränität

  • Ist digitale Souveränität dasselbe wie Datenschutz?

    Nein. Datenschutz konzentriert sich insbesondere auf die rechtmäßige Verarbeitung personenbezogener Daten. Digitale Souveränität betrachtet darüber hinaus technische Abhängigkeiten, Infrastrukturkontrolle, organisatorische Handlungsfähigkeit und die Wahlfreiheit gegenüber Softwareanbietern.

  • Nein. Neben dem Unternehmensstandort sind auch Hosting, Dienstleister, Zugriffsrechte, Schnittstellen, Vertragsbedingungen und Betriebsmodelle zu berücksichtigen. TecArt adressiert mehrere dieser Kriterien durch seine deutsche Herstellerstruktur und die vorhandenen technischen Optionen.

  • Ja. Entscheidend ist, wie kontrollierbar die konkrete Nutzung ist. Auch proprietäre Software kann digitale Souveränität unterstützen, wenn sie transparente Verantwortlichkeiten, geeignete Exportmöglichkeiten, dokumentierte Schnittstellen und flexible Betriebsmodelle bietet. Der fehlende Zugriff auf den vollständigen Quellcode bleibt dabei eine zu berücksichtigende Abhängigkeit.

  • Auch im Eigenbetrieb bleibt der Hersteller für die Weiterentwicklung und Bereitstellung der vereinbarten Softwareleistungen relevant. Die technische Verantwortung für die eigene Infrastruktur liegt jedoch beim Betreiber. Zuständigkeiten für Updates, Sicherheitsmaßnahmen und Support sollten deshalb ausdrücklich geregelt werden.

  • Nein. Die Einbindung zusätzlicher Systeme kann eigene Datenflüsse und Verantwortlichkeiten erzeugen. Externe Dienstleister, Integrationen, Signaturanbieter oder KI-Systeme müssen entsprechend ihrem Einsatz gesondert betrachtet werden.

  • TecArt bietet technische und organisatorische Funktionen für erhöhte Anforderungen an Informationssicherheit und Datenhoheit. Die tatsächliche Eignung hängt vom Schutzbedarf, der gewählten Architektur, den vereinbarten Maßnahmen und gegebenenfalls erforderlichen behördlichen Freigaben ab.

  • Neben Lizenzpreisen sollten Einführung, Datenmigration, Anpassungen, Support, Infrastruktur, Administration und ein späterer Systemwechsel berücksichtigt werden. Dadurch entsteht eine belastbarere Entscheidungsgrundlage als durch den Vergleich einzelner Monatsgebühren.

Digitale Souveränität mit TecArt konkret prüfen

Ob Public Cloud, Private Cloud oder On-Premises die richtige Lösung ist, hängt von Ihren Geschäftsprozessen, Ihrem Schutzbedarf und den organisatorischen Anforderungen ab.

TecArt unterstützt Sie bei der Bewertung dieser Rahmenbedingungen und zeigt, welche Möglichkeiten die Plattform für Ihre vorhandene IT-Landschaft bietet.

Informieren Sie sich im TecArt Trust Center oder vereinbaren Sie eine individuelle Softwarepräsentation.